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C3000 wurde auf der Cebit 2001 erstmalig vorgestellt. Die Versionen 1.0 und 1.1 waren eher Insidern vorbehalten und kamen nicht groß auf den Markt. Die Version 1.2 erwies sich schon als ausserordentlich stabil und brachte gegenüber C3 (Faxserver) und allen Lösungen des Mitbewerbs so einige revolutionäre Veränderungen mit sich. Die Benutzerverwaltung wurde in Standard-Directories verlagert (Microsoft ADS oder Novell NDS) und die Nutz- und Konfigurationsdaten lagen in einer Standard SQL Datenbank (damals noch Primebase). Bislang setzte der Markt auf eigene Datenbanken und hatte allenfalls die Synchronisation mit anderen Systemen zu bieten.

Mit der Version 1.3 ging das Produkt 2002 im Zuge des Verkaufs der Firma COM:ON an die Tenovis über und wurde  vom Tochterunternehmen Comergo (Entwicklungshaus der Tenovis) mit vereinten Kräften weiterentwickelt.

Bereits zum Jahreswechsel 2002/2003 stand eine total überarbeitete Tenovis/Comergo Version 1.4 in den Startlöchern. Neben einem Wechsel auf die Sybase ASE gab es eine ganze Reihe von neuen Leistungsmerkmalen und einen Wechsel auf den Standard Tenovis Lizenzserver. Der Auszug aus den Systemvoraussetzungen für den C3000 Server gibt heutzutage Anlass zum Schmunzeln: PC min. Intel PIII 600 MHz, min. 256 MB Hauptspeicher, min. 8 GB Festplattenspeicher …

Mit großen Schritten ging die Entwicklung voran und so wurde bereits am 16.06.2003 die Marktfreigabe für die Version 1.5 erteilt. Die Highlights dieser Ausgabe waren u.a. : Ansage vor Melden auf einem Basisanschluss S0 mit 4 frei definierbaren Rufzielen,Vertreterfunktion, geschäftszeitenabhängige Ansagensteuerung, 2-sprachiges TUI (TelefonUserInterface), erweiterte Statistikfunktionen über RoD (Reporting on Demand, bekannt aus dem BCC Umfeld) und neue Formulare für Microsoft Outlook. Diese Version erhielt in der Folge noch 2 Servicepacks, die größtenteils Fehler beseitigten und kaum neue Leistungsmerkmale mit sich brachten.

Im Herbst 2004 war es endlich soweit – die Version 1.6 durfte mit dem Stand 1.6.082 auf den Markt. Immerhin erklären die 81 vorangegangenen Versuche die lange Wartezeit… Nach leidlichen Erfahrungen mit der Vorversion 1.5 wurde bei der Herausgabe der 1.6 sehr großer Wert auf Qualitätssicherung gelegt und so ist dieser Revisionsstand auch heute in großem Umfang auf dem Markt zu finden (Stand 01/2009). Neben der Umstellung auf die Sybase ASE 12.5 kamen neue Leistungsmerkmale in der TUI hinzu (Französisch wurde als dritte Sprache eingeführt, während der Bedienung konnte jederzeit zwischen den Sprachen umgeschaltet werden) es gab eine gut funktionierende Anbindung für TTS (TextToSpeech) für Microsoft Exchange und unter anderem auch einen neuen und stabilen Lizenzserver.

Im September 2005 folgte die erste Ausgabe der 1.7, u.a. mit folgendem funktionellen Mehrwert gegenüber der 1.6:

– Erweiterung der Benutzeroberflächen um Spanisch, Italienisch und Niederländisch.
– komplett neu gestalteter (und deutlich schnellerer) Webadmin
– Kontextsensitivität für das TUI. Es werden nur die sinnvollen Optionen angeboten, z.B. “neue Nachrichten” nur dann, wenn solche auch vorhanden sind, etc.
– MAPI Anbindung des Communication Gateways
– Farbfaxe können empfangen werden
– digitale Signatur von Faxen ist möglich (Lizenzpflichtig)

Nach langem Warten wurde am 26.03.2007 der Servicepack 1 zur Version 1.7 vorgestellt und zur Installation freigegeben. Dass nahezu 2 Jahre bis zu diesem ersten Servicepack vergingen, erklärt sich durch eine etwas inkonsequente Produktpolitik. Ursprünglich sollte C3000 Unified Messaging als kombiniertes Produkt UMR für den globalen Markt weiterentwickelt werden, jedoch kristallisierte sich heraus, dass diverse Leistungsmerkmale und Funktionalitäten nicht für alle Märkte, insbesondere USA und Europa , unter einen Hut zu bringen waren. So bleibt uns C3000 mit der bisherigen Produktphilosophie erhalten.

Am 15.01.2009 wurde der Servicepack 2 für die Version 1.7 zur Installation bereitgestellt. Damit sind einige neue Features verbunden, u.a. die Freigabe für MS Exchange 2007 (SMTP Connector mit erweiterten Möglichkeiten), Vista-fähige Druckertreiber sowie ein komplett neu entwickelter Konvertierungsdrucker.

Seit dem 15.02.2010 ist die Version 2.0 verfügbar, die u.a. die Unterstützung für Notes 8.5, Groupwise 8 mit sich bringt und viele interessante neue Features an Bord hat. Zum Beispiel gibt es ab dieser Version eine FollowMe Funktion in der Mailbox, die Option, aufgesprochene Nachrichten zu editieren, Eingehende Faxe wahlweise als TIF oder PDF zum User zu schicken, etc.

Die Version (2.1SP2) steht seit dem 24.08.2012 zur Verfügung. Neue Leistungsmerkmale u.a.: neuer HAL, Konvertierung von HTML und Word Dokumenten (.html, .doc, .docx) kann über die Freeware TextMakerViewer konvertiert werden, Novell 2012 und eDirectory 8.8 werden unterstützt, neue Tomcat Version, Anzeige der benutzten Lizenzen im Webadmin, …

Die Release 3.x (verfügbar seit September 2014) baut auf einem komplett neuen DB Konzept auf. Statt der Sybase ASE kommt nun die PostgreSQL zum Einsatz (u.a. wesentlich schlanker in Bezug auf die benötigten Systemressourcen) Die Konvertierung läuft jetzt nicht mehr über den C3000 Server (Dienst), sondern in einem eigenen Prozess. Aktuell (Stand Jan. 2018 ist die Version 3.2)